Anonymisierungsdienste

Gegen eine Rückverfolgbarkeit im Internet können Sie sich wehren.

Der Aufbau einer Datenverbindung erfolgt im Internet über die IP-Adresse. Sie bezeichnet die Endpunkte einer Verbindung. Die IP-Adresse wird den Internetnutzer*innen von ihren Zugangsdiensteanbieter bei der Einwahl in das Internet bereitgestellt und an sie werden die Datenpakete bei Aufruf eines Dienstes (z. B. einer Internetseite) adressiert.

Wird zum Aufruf einer Internetseite dieselbe IP-Adresse genutzt, wie sie der Zugangsdiensteanbieter vergeben hat, kann die IP-Adresse auf die Internetnutzer*innen rückverfolgt werden. Hierzu genügt nach den gesetzlichen Vorgaben ein Auskunftsersuchen gegenüber dem Zugangsdiensteanbieter, welchem seinen Kund*innen zu einem bestimmten Zeitpunkt eine bestimmte IP-Adresse zugeordnet worden sind.

Rückverfolgung, nein danke!

Gegen die Rückverfolgbarkeit können Sie sich wehren, indem Sie einen Anonymisierungsdienst nutzen.

Ein Anonymisierungsdienst tauscht die IP-Adresse bei der Übertragung aus und behält keine Logdateien zurück, die eine Rückverfolgbarkeit ermöglichen.