Was muss veröffentlicht und mitgeteilt werden?

 

Anders als bisher müssen Verantwortliche und Auftragsverarbeiter die Kontaktdaten ihrer Datenschutzbeauftragten 

  1. veröffentlichen und
  2. diese der zuständigen Aufsichtsbehörde mitteilen (Artikel 37 Absatz 7 DS-GVO, vgl. Artikel 32 Absatz 4 JI-RL).

Daher sind die Kontaktdaten sowohl innerhalb der Organisation des Verantwortlichen (Intranet, Organisationspläne), als auch auf der Homepage für außenstehende Dritte zu veröffentlichen.

 

Zu den zu veröffentlichenden Kontaktdaten der Datenschutzbeauftragten gehören mindestens folgende Informationen:

  • Adresse
  • Telefon-Nummer und
  • E-Mail-Adresse der Datenschutzbeauftragten.

 

Artikel 37 Absatz 7 DS-GVO gibt nicht verpflichtend vor, dass auch der Name der Datenschutzbeauftragten zu den zu veröffentlichenden Daten gehört. Empfohlen wird, auch den Namen sowohl innerhalb für die Beschäftigten, als auch außerhalb des Unternehmens oder der Behörde zugänglich zu machen, wobei in jedem Fall wenigstens intern eine Veröffentlichung der Kontaktdaten inklusive Namen des Datenschutzbeauftragten erfolgen sollte.

In jedem Fall ist die Meldung des Namens der Datenschutzbeauftragten an die Aufsichtsbehörde essentiell dafür, dass  Datenschutzbeauftragte ihrer Tätigkeit als Anlaufstelle für die Aufsichtsbehörde effektiv nachgehen können (vgl. Artikel 39 Absatz 1 Buchstabe e) DS-GVO).

Verantwortliche und Auftragsverarbeiter sind dazu verpflichtet, die Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten der zuständigen Aufsichtsbehörde mitzuteilen. Nutzen Sie hierzu bitte unser Meldeportal.

 

zurück zur Übersicht