Fortbildung

Wer zur Datenschutzbeauftragten oder zum Datenschutzbeauftragten bestellt wird, bringt oft schon viele Qualifikationen mit, die für die Aufgabe erforderlich sind. Wenn in bestimmten Bereichen noch Sachkenntnis fehlt, ist die entsprechende Fortbildung wichtig.

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Was ist ein Verfahren?

Ein Verfahren ist eine Verarbeitung oder eine Mehrzahl von Verarbeitungen zur Realisierung einer oder mehrerer verbundener Zweckbestimmungen. Entscheidend ist also die gemeinsame Zweckbestimmung, so dass ein Verfahren in diesem Sinne auch eine Vielzahl von Dateien umfassen kann. Die Zweckbestimmung im Einzelnen kann dabei auch von der Organisation der datenverarbeitenden Stelle abhängen. Eine Verfahrensbeschreibung sollte einerseits nicht so kleinteilig sein, dass sie nicht mehr den Überblick verschaffen kann, der dem Sinn des Verzeichnisses über die Verarbeitungstätigkeiten entspricht (z. B. nicht: Verfahren "Dienstjubiläen" oder "Geburtstagsliste"). Anderseits sollte der Verfahrensbegriff aber auch so verstanden werden, dass die Betroffenen noch erkennen können, dass in diesem Verfahren ihre Daten verarbeitet werden (z. B. nicht: Verfahren "Allgemeine innere Verwaltung", sondern Verfahren "Personalverwaltung Beamte", "Beihilfe" etc.).

Das neue Verarbeitungsverzeichnis nach § 53 DSG NRW in Verbindung mit Artikel 30 DS-GVO

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Sonderregelungen für den Bereich der behördlichen Datenschutzbeauftragten bei den Polizeibehörden und -einrichtungen (PB/PE) des Landes Nordrhein-Westfalen (DSB-Richtlinie-Polizei)

Aufgrund der besonderen Aufgabenstellung der Polizei hat das Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen mit Erlass vom 06.05.2005 zusätzliche Hinweise für die behördlichen Datenschutzbeauftragten der Polizei herausgegeben.

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