Das neue Verarbeitungsverzeichnis nach Artikel 30 DS-GVO

 

Die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) sieht neue Dokumentati-onsanforderungen vor, die über die bisherigen Anforderungen nach dem deutschen Recht hinausgehen.

Das derzeit noch durch den Datenschutzbeauftragten zu erstellende öffentliche Verfahrensverzeichnis gemäß § 4g Absatz 2 BDSG bzw. die interne Verfahrensübersicht gemäß § 4g Absatz 2a  BDSG werden ab dem 25. Mai 2018 durch ein schriftliches oder elektronisches Verzeich-nis über alle Verarbeitungstätigkeiten mit personenbezogenen Daten abgelöst.

Die Verantwortlichen und die Auftragsverarbeiter sind dann verpflichtet, ein Verzeichnis über alle Verarbeitungstätigkeiten gemäß Artikel 30 DS-GVO zu führen und auf Anfrage der Datenschutzaufsichtsbehörde zur Verfügung zu stellen.

 

Was wird aus dem Verfahrensverzeichnis nach dem BDSG?

Die LDI NRW wird die Führung des Melderegisters zum 25. Mai 2018 einstellen, d.h. die bisher in   § 4d und § 4e BDSG geregelte Melde-pflicht von einigen verantwortlichen Stellen wird entfallen. Das öffentlich von jedermann einsehbares Verzeichnis bei der Aufsichtsbehörde wird nicht mehr fortgeführt.

Die unabhängigen Datenschutzbehörden des Bundes und der Länder (DSK) haben neue Mustervorlagen sowie ausführliche Hinweise zum Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten nach Artikel 30 DS-GVO ab-gestimmt und veröffentlicht.

 

 

 

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